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Sicheres Fahren

GESCHWINDIGKEIT

Wissenswertes

Das Überschreiten von Tempolimits wird in Österreich oft noch als Kavaliersdelikt empfunden. Bei fast allen Unfällen mit Personenschaden ist Geschwindigkeit ein begleitender Faktor, wobei nicht angepasste Geschwindigkeit im Vergleich mit überhöhter Geschwindigkeit den weitaus größten Anteil an Unfällen verursacht.

Je höher das Geschwindigkeitsniveau auf einem Streckenabschnitt, umso schwerer fallen die Unfälle aus. Schon eine kleine Verringerung des durchschnittlichen Temponiveaus wirkt sich merkbar positiv auf das Unfallgeschehen aus, und besonders stark auf die Zahlen von Getöteten und Schwerverletzten.

Denn: Mit jedem zusätzlichen km/h wird der Anhalteweg verlängert und die Aufprallgeschwindigkeit steigt. Eine Kollision zwischen PKW und Fußgänger bei 50 km/h endet für mehr als 70 Prozent der Fußgänger tödlich. Bereits bei einem Aufprall mit 30 km/h stirbt einer von 10 Fußgängern. Ein Unfall bei 60 km/h endet so gut wie immer tödlich. Kinder sind bei der Kollision mit einem Auto völlig schutzlos. Je niedriger das Tempolimit ist, desto höher ist der Anteil der Überschreitungen.



Facts

  • Geschwindigkeit ist bei den meisten Unfällen mit Personenschaden ein begleitender Faktor und bei rund 3 von 10 tödlichen Unfällen Hauptursache.
  • Junge männliche Lenker sind nicht nur in der Statistik der Verkehrstoten überrepräsentiert, sie sind auch überdurchschnittlich oft die Hauptverursacher von Unfällen.
  • Schon eine Temporeduktion um marginale 0,5 km/h in Ortsgebieten würde pro Jahr 3-4 ÖsterreicherInnen das Leben retten und 75 weniger Schwerverletzte bedeuten.
  • Die meisten Getöteten sind auf Landstraßen zu verzeichnen (mit ca. 60%), dann folgt das Ortsgebiet (ca. 30%) und mit ca. 10% die Getöteten auf Autobahnen.
  • Die meisten Getöteten sterben als Pkw-Insassen und Motorradfahrer auf Landstraßen, sowie als Fußgänger im Ortsgebiet.

Weiterführende Links

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